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ESD AKTUELL | Digitale Souveränität: Warum das Thema für KMU wichtiger wird

ESD AKTUELL | Digitale Souveränität: Warum das Thema für KMU wichtiger wird

08. Juni 2026

Wer hat Zugriff auf meine Daten? Wie abhängig ist mein Unternehmen von einzelnen Software- oder Cloud-Anbietern? Und wie leicht kann ich digitale Lösungen wechseln, wenn sich Anforderungen oder Rahmenbedingungen ändern?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine aktuelle Veröffentlichung der Initiative Mittelstand-Digital zum Thema „Digitale Souveränität von KMU“.

Digitale Souveränität bedeutet, digitale Technologien selbstbestimmt auswählen, sicher einsetzen und Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern bewusst steuern zu können. Gerade für Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen gewinnt das Thema an Bedeutung.

Digitale Werkzeuge sind heute unverzichtbar. Gleichzeitig entstehen häufig Abhängigkeiten von bestimmten Software-, Cloud- oder Plattformanbietern. Diese werden oft erst sichtbar, wenn Preise steigen, Funktionen wegfallen oder ein Anbieterwechsel schwierig wird.

Der Beitrag von Mittelstand-Digital erläutert die Hintergründe und zeigt auf, warum digitale Souveränität zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor wird. Die begleitende Studie beleuchtet unter anderem Datenhoheit, Anbieterabhängigkeiten, europäische Alternativen sowie die wirtschaftliche Bewertung digitaler Entscheidungen.

Aus Sicht des ESD ist das eine interessante Lektüre für Selbständige sowie Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen, die ihre digitale Infrastruktur zukunftssicher aufstellen möchten.

👉 Zum Blogbeitrag:
https://www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Artikel/Blog/blog-beitrag-65_digitale-souveraenitaet.html

👉 Zur kostenfreien Studie:
https://www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Publikationen/digitale-souveraenitaet.html

ESD AKTUELL | Entlastung muss auch bei Selbständigen ankommen

ESD AKTUELL | Entlastung muss auch bei Selbständigen ankommen

08. Juni 2026

Steigende Kosten, hohe Abgaben und immer neue bürokratische Anforderungen treffen viele Selbständige und kleine Unternehmen unmittelbar. Wer über Entlastung spricht, darf deshalb nicht nur an private Haushalte oder große Unternehmen denken. Gerade kleinere Betriebe, Freiberufler und Soloselbständige brauchen Rahmenbedingungen, die unternehmerische Arbeit wieder erleichtern.

Der Europaverband der Selbständigen – Deutschland e.V. macht deshalb deutlich: Entlastungspolitik muss auch diejenigen erreichen, die jeden Tag unternehmerische Verantwortung tragen, investieren, Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern und die Wirtschaft vor Ort am Laufen halten.

Viele kleine und mittlere Unternehmen verfügen nicht über eigene Stabsstellen, große Rücklagen oder die Möglichkeit, zusätzliche Belastungen einfach weiterzugeben. Steigende Energie- und Mobilitätskosten, hohe Sozialabgaben, steuerliche Belastungen, Fachkräftemangel und Bürokratie wirken sich in diesen Betrieben oft sehr direkt aus.

Aus Sicht des ESD muss wirtschaftliche Entlastung deshalb breiter gedacht werden. Es geht nicht allein um kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern um verlässlichere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, spürbare Entlastungen bei Abgaben und Kosten sowie einen stärkeren Blick auf die vielen Selbständigen und kleinen Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden.

Diese Perspektive hat ESD-Präsident Timo Lehberger im ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus eingebracht. In der Sendung vom 03.06.2026 ging es im ersten Beitrag um Entlastungen und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich besser durch die aktuelle Belastungslage kommen kann.

Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek abrufbar.
Timo Lehberger ist im ersten Beitrag ab Minute 2:56 zu sehen.

Zur Sendung in der ARD-Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/plusminus-vom-03-06-2026/ard/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEX2FjOTAyMGVlLTBiODYtNGJhNC04MmQ4LTNhMjMyMDBmZDU4Nl9nYW56ZVNlbmR1bmc

ESD AKTUELL | Heute startet unsere Sonderaktion „Mannschaftsaufstellung“.

ESD AKTUELL | Heute startet unsere Sonderaktion „Mannschaftsaufstellung“.

01. Juni 2026

Vom 1. bis 6. Juni 2026 können neue Mitglieder Teil des Europaverbandes der Selbständigen - Deutschland (ESD) e.V. werden und sich zugleich ein besonderes Willkommensgeschenk sichern.

𝗪𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝗺 𝗭𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗘𝗦𝗗 𝗯𝗲𝗮𝗻𝘁𝗿𝗮𝗴𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗲𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗸𝘀𝗮𝗺 𝘇𝘂𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁, 𝗲𝗿𝗵ä𝗹𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱-𝗧𝗿𝗶𝗸𝗼𝘁, 𝘄𝗮𝗵𝗹𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗛𝗲𝗶𝗺 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘀𝘄ä𝗿𝘁𝘀, 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗪𝘂𝗻𝘀𝗰𝗵 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗲𝗿𝗳ü𝗴𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁.

Der ESD ist das Netzwerk für Selbständige sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland. Wir bündeln Interessen, schaffen Sichtbarkeit und vertreten die Anliegen unserer Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Jetzt Mitglied werden und ins Team kommen:
👉 www.esd-ev.de/mitglied-werden

Die Aktion gilt nur solange der Vorrat reicht. Es gelten die Aktionsbedingungen auf

ESD Position | Vergabe beschleunigen, Mittelstand beteiligen

29. Mai 2026

Wir unterstützen die Kolleginnen und Kollegen vom BDB - Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure ausdrücklich in ihrer Einschätzung.

Vergabeverfahren müssen schneller, einfacher und digitaler werden. Das ist richtig und überfällig.
Aber Beschleunigung darf nicht dazu führen, dass kleine und mittlere Unternehmen faktisch schlechtere Chancen bei öffentlichen Aufträgen haben.
Der Losgrundsatz ist kein bürokratisches Detail. Er ist ein wichtiges Instrument, damit mittelständische Betriebe, regionale Anbieter und spezialisierte Büros überhaupt realistisch an öffentlichen Vergaben teilnehmen können.

Vereinfachung ja. Beschleunigung ja. Aber nicht zulasten von Wettbewerb, Vielfalt und mittelständischer Beteiligung.
Der Beitrag des BDB greift diesen Punkt aus Sicht der Planungs- und Baubranche sehr treffend auf.

Weitere Informationen:
https://www.baumeister-online.de/nachricht/bdb-begruesst-vergabebeschleunigung-warnt-vor-schwaechung-des-mittelstands/

ESD Aktuell |  Interviewtermin für Plusminus in der ARD.

ESD Aktuell | Interviewtermin für Plusminus in der ARD.

21. Mai 2026

Unser Präsident Timo Lehberger hat für den Europaverband der Selbständigen – Deutschland e.V. die Perspektive der Selbständigen, Soloselbständigen und kleinen Unternehmen eingebracht.
Im Mittelpunkt stand unter anderem die Frage, warum diese Gruppe bei Entlastungen und Hilfen zur Krisenbewältigung immer wieder zu wenig berücksichtigt wird.

Die gescheiterte Entlastungsprämie war dafür ein deutliches Beispiel. Sie orientierte sich an Menschen mit Arbeitgeber. Selbständige, Einzelunternehmen und Personengesellschaften, die ebenfalls Einkommensteuer zahlen und ebenso von steigenden Kosten betroffen sind, blieben außen vor.

Dabei sind gerade Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen ein zentraler Teil unserer Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, sichern regionale Strukturen und tragen Verantwortung vor Ort.

Unsere Forderung: Entlastungen müssen fair, einfach und unbürokratisch sein. Ein einmaliger zusätzlicher Freibetrag bei der Einkommensteuer wäre ein solcher Weg. Davon könnten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ebenso profitieren wie Selbständige.

Und klar ist auch: Selbständige müssen sich stärker organisieren. Als Einzelkämpfer wird man politisch zu leicht übersehen. Jedes Mitglied zählt.

Die Ausstrahlung des Beitrags ist voraussichtlich am 3. Juni in der ARD.

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